www.redufix.de

Projektstandort Freiburg Kontaktstelle für praxisorientierte Forschung e.V. der Evangelischen Fachhochschule Freiburg

Arbeitsschwerpunkt Gerontologie und Pflege

Bugginger Str. 38
79114 Freiburg
T 0761 / 47 81 26 96
www.efh-freiburg.de

Projektstandort Stuttgart Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart
T 0711 / 81 01 31 58
www.rbk.de

Projektpartner Fachhochschule Frankfurt/Main

Fb4 Soziale Arbeit und Gesundheit
Interdisziplinärer Studiengang Barrierefreie Systeme (BaSys)

Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt/Main
www.fh-frankfurt.de

Projekt und Schulungsmaßnahme zur Reduktion freiheitsentziehender Maßnahmen in der Altenpflege

Unser gemeinsames Anliegen - Freiheitsentziehende Maßnahmen reduzieren

Die Reduzierung von freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflege älterer Menschen ist und sollte ein Anliegen aller Pflegenden sein. Doch mitunter steht demgegenüber die Angst vor Stürzen und dem Weglaufen und dem Unwissen um alternativen Handlungsweisen. Wir unterstützen Pflegekräfte und Einrichtungen seit 2004 dabei, dieses Wissen zu erlangen und alle Arten von FEMs zu reduzieren. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir wollen etwas mit Ihnen verändern. Es ist Zeit dafür. 

 

AKTUELLES:

„Betreuen statt fesseln!" - Urteil des LSG in Stuttgart

Am 08.07.2015 hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg in Stuttgart (LSG) nach einer langwierigen Auseinandersetzung vor verschiedenen Gerichten entschieden, dass das Sozialamt unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten einer nächtlichen persönlichen Assistenz von über 6.000,- € monatlich - zusätzlich zu den Heimkosten - übernehmen muss, wenn damit verhindert werden kann, dass der Mensch nachts gegen seinen Willen zu seinem eigenen Schutz oder zum Schutze anderer im Bett „fixiert" wird. Das Urteil ist rechtskräftig. In Einrichtungen (z.B. Altenheimen) sind freiheitsentziehende Maßnahmen (z.B. das "Fixieren" am Bett) nur erlaubt, wenn das Betreuungsgericht dies genehmigt. Das Gericht darf die Genehmigung nur erteilen, wenn sog. „mildere Mittel" nicht ausreichen, keine Alternativen vorhanden sind. Daher müssen künftig die Betreuungsgerichte das aktuelle Urteil des LSG Stuttgart berücksichtigen, wenn sie dies prüfen. Betreuer/innen sollten für die Betroffenen in diesen Fällen die Kostenübernahme für die persönliche Nachtwache beim Sozialamt beantragen und Verfahrenspfleger/innen auf die Möglichkeit der nächtlichen 1:1-Betreuung hinweisen.

>>Link zu Wortlaut des Urteils