www.redufix.de

Projektstandort Freiburg Kontaktstelle für praxisorientierte Forschung e.V. der Evangelischen Fachhochschule Freiburg

Arbeitsschwerpunkt Gerontologie und Pflege

Bugginger Str. 38
79114 Freiburg
T 0761 / 47 81 26 96
www.efh-freiburg.de

Projektstandort Stuttgart Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart
T 0711 / 81 01 31 58
www.rbk.de

Projektpartner Fachhochschule Frankfurt/Main

Fb4 Soziale Arbeit und Gesundheit
Interdisziplinärer Studiengang Barrierefreie Systeme (BaSys)

Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt/Main
www.fh-frankfurt.de

Berichte & Presse

Berichte&Presse | Wissenschaftliche Berichte

>> Presse

Hier finden Sie eine Sammlung von Veröffentlichungen im Rahmen des Projektes ReduFix und anderer Autoren

»ReduFix AKTUELL«

NEUIGKEITEN:
"Demente hinter Gittern" ist der Titel einer TV-Reportage, die einmal mehr zeigt, wie Betroffene sich dabei fühlen. Es ist Zeit etwas zu ändern und das können Sie! Wir helfen Ihnen dabei. 
>>Link zum Beitrag des SRF von Thomas Vogel 

Der ZDF Zoom Beitrag im "Gefesselt im Altenheim" hat viele Reaktionen bei uns eingehen lassen. Beteiligen auch Sie sich mit einem Kommentar unter unserem Kontaktformular. 
>>Link zum Beitrag von Jens Hahne 

Fixierungen kommen in der Pflege sehr häufig vor, obwohl sie in den allermeisten Fällen unnötig sind. Die Zeitschrift "Die Schwester/Der Pfleger" sprachen mit Projektleiter Prof. Dr. Thomas Klie über die Gründe und Folgen von Fixierungen, rechtliche Hintergründe und über Möglichkeiten, schwierige Situationen auch mit anderen Mitteln zu lösen. 
>>Download hier

Fachartikel Prof. Thomas Klie zum Thema "Eingeschlossen und fixiert in der eigenen Häuslichkeit - Fachliche und rechtliche Dilemmata eines tabuisierten Pflegethemas"
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Der Projektbericht ReduFix Ambulant erscheint demnächst. Als Einführung lesen Sie den Pressebericht der Badischen Zeitung
>>Download

 

»ReduFix Handbuch – Alternativen zu Fixierungsmaßnahmen oder: Mit Recht fixiert?«

Wer schon immer unsicher war beim Thema Fixieren, der bekommt hier endlich Hilfe: Was darf man? Was darf man nicht? Und vor allem: Wann ist was sinnvoll? Das Buch klärt die Rechtslage sehr konkret für den pflegerischen Alltag und gibt so Handlungssicherheit. Es beschreibt ebenso praxisorientiert, wie man die Entscheidung abwägt und vor allem, welche Möglichkeiten es gibt, schwierige Situationen mit anderen Mitteln zu lösen. In der Grundlage zu diesem Buch, dem „Projekt ReduFix“ konnte nachgewiesen werden, dass eine entscheidende Reduzierung von Fixierungen möglich ist.

Das Buch kann zum Projekt ReduFix kann beim Vincentz-Verlag online bestellt werden.
>>Vincentz-Verlag WebShop
>>Buchflyer (PDF)

Veröffentlichungen des Projekts ReduFix zur Thematik Freiheitsentziehender Maßnahmen:

Koczy, P: 
»Effectiveness of a Multifactorial Intervention to Reduce Physical Restraints in Nursing Home Residents«
Die Ergebnisse der ReduFix Studie wurde vom Journal of American Geriatric Society geprüft und zugelassen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Reduzierung von körpernahen FEM gelingen kann. Die Teilnehmer der Interventionsgruppe hatten eine zweifach höhere Chance als die Kontrollgruppe, dass diese Maßnahme in der Anwendung verringert werden kann.  [Erschienen in: J Am Geriatr Soc 59:333-339, 2011.]
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Klie, Th.:
»Förderung von Mobilität und Sicherheit bei Menschen mit demenziellen Einschränkungen in stationären Einrichtungen und die Debatte um die "Aufsichtspflicht"« 
Der Streit um die Dimension und Reichweite der Aufsichtspflicht in der Pflege kennt gerade bei dem Thema der Freiheitsentziehenden Maßnahmen kleine und feine Unterschiede, die sich jedoch immer am Wohl des Betroffenen ausrichten und nicht an den vermeintlichen Prozessvorgängen der Einrichtungen, der Trägerverbände, der Rechtsabteilungen von Pflegekassen. Ein Leben unter Teilhabeaspekten muss gerade in einer Zeit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention die handlungsleitende Maxime in der Pflege und Betreuung von hilfebedürftigen Personen sein. 
[Erschienen in: Zeitschrift Pflegerecht,  02/2008]
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Guerra, V.:
»Fesselnde Sorge – Gurte, Gitter & Co.«
Pflegebedürftige Menschen festzubinden ist ein Tabu – und zugleich gängige Praxis. Auch im häuslichen Bereich oder in ambulanten Versorgungssettings kommt es immer wieder zu Fixierungsmaßnahmen. Das Projekt ReduFix bietet Aufklärung und Alternativen. [Erschienen in: Forum Sozialstation, Nr. 151, April 2008, S. 44-46]
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Bredthauer, D.:
»Wenn Verhaltensprobleme die Betreuung von Demenzpatienten erschweren - Aggressivität, Agitiertheit, Weglaufdrang«
Aggressivität, Weglaufdrang, rastlose Unruhe oder Schreien im Rahmen einer fortgeschrittenen Demenzerkrankung stellen für Betroffene und Betreuende eine hohe Belastung dar. Die Behandlung gestaltet sich zumeist schwierig und resultiert nicht selten in einer Negativspirale mit medizinischen Komplikationen, Mobilitätsverlust, Stürzen, Fixierung und reduzierter Lebensqualität bis hin zum Tod. Die Autorin plädiert dafür, dass das Spektrum der nicht medikamentösen Maßnahmen auszureizen ist, bevor eine Pharmakotherapie beginnt. [Erschienen in: Zeitschrift MMW-Fortschritte der Medizin, Jg. 148., 2006, S. 38-42]
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Bredthauer, D.:
»Können Fixierungen bei dementen Altenheimbewohnern vermieden werden?«
Zwangsmaßnahmen spielen in der betreuungsrechtlichen Praxis nach wie vor eine zentrale Rolle - Fragen wie die des "Fürsorglichen Zwangs" im Bereich der stationären Altenpflege, freiheitsentziehende Maßnahmen, Zwangsbefugnisse des Betreuers gegenüber dem Betreuten, Zwangsbehandlung im ambulanten wie stationären Bereich sind in diesem Bereich zu nennen. [Erschienen in: Zeitschrift Betreuungsmanagement, 2. Jg., Heft 4, 2006, S. 184-191]
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Abschlussbericht zum Projekt ReduFix
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Tagungsbericht zum Abschlusssymposium ReduFix am 11.07.2006
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Koczy, P. et al.:
»Effektivität einer multifaktoriellen Intervention zur Reduktion von körpernaher Fixierung bei demenzerkrankten Heimbewohnern«
Im Artikel werden die ersten Ergebnisse zum Studiendesign der prospektiven clusterrandomisierten Interventionsstudie zum Projekt ReduFix dargestellt. [Erschienen in: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Band 38, Heft 1, 2005, S. 33-39]
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Weitere Veröffentlichungen zur Thematik freiheitsentziehender Maßnahmen

[Erschienen in: Zeitschrift Altenheim April 2010]

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Stoppe, Gabriela & Mann, Eva
»Geriatrie und Gerontopsychiatrie für Hausärzte«
Die Autorin Prof. Dr. Doris Bredthauer beschreibt eindrücklich in einem Kapitel des Buches die Freiheitseinschränkenden Maßnahmen (FEM). Dabei zeigt sie die eigentlichen und scheinbaren Gründe für den Einsatz von FEM auf, nicht ohne diese einer Nutzen- versus Risikobewertung zu unterziehen. Weiterhin werden Alternativen zu FEM betrachtet und deren rechtliche Einordnung und Beurteilung vorgenommen. Im aufgezeigten Entscheidungsprozess, der unter Berücksichtigung der besonderen Rolle des Hausarztes interdisziplinär zu erfolgen hat, wird ein schrittweiser Handlungsverlauf skizziert, der zu einer für alle Beteiligten zufriedenstellenden Entscheidungsfindung führt. Abschließend wird für die Zielgruppe des Buches eine Handlungsempfehlung für die hausärztliche Praxis und Begutachtung gegeben.

>>Buchflyer (PDF)

 

Köpke, S. & Meyer, G.:
»Methodenpapier zur Entwicklung einer Praxisleitlinie von freiheitseinschränkenden Maßnahmen in der beruflichen Altenpflege«
Beruhend auf einer Beobachtungsstudie in 30 Hamburger Pflegeheimen und der Erkenntnis, dass die Spannbreite der Fixierungshäufigkeiten von Einrichtung zu Einrichtung sehr groß ist, wurde ein weiteres Projekt durchgeführt in dem eine evidenz-basierte Praxisleitlinie zur Thematik FEM erstellt werden soll. Der Beitrag skizziert die Methodik, Instrumente und den Prozess der Leitlinienentwicklung [Erschienen in: Z. Evid. Fortbild. Qual. Gesundh. wesen (ZEFQ) 102 (2008) 45-53]
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