www.redufix.de

Projektstandort Freiburg Kontaktstelle für praxisorientierte Forschung e.V. der Evangelischen Fachhochschule Freiburg

Arbeitsschwerpunkt Gerontologie und Pflege

Bugginger Str. 38
79114 Freiburg
T 0761 / 47 81 26 96
www.efh-freiburg.de

Projektstandort Stuttgart Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart
Klinik für Geriatrische Rehabilitation

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart
T 0711 / 81 01 31 58
www.rbk.de

Projektpartner Fachhochschule Frankfurt/Main

Fb4 Soziale Arbeit und Gesundheit
Interdisziplinärer Studiengang Barrierefreie Systeme (BaSys)

Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt/Main
www.fh-frankfurt.de

Berichte & Presse

Aktuelle Presseberichte zur Thematik Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

 

 

»ReduFix AKTUELL«

Die jetzige Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, führte im letzten Jahr eine Schulungsinitiative in Kooperation mit dem Projekt ReduFix durch. Ihr Resummee lesen Sie hier

Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 07.Februar 2012 über die verschiedenen Ansätze zur Reduzierung von FEM in der Pflege
>>Download 

Presseberichte über freiheitsentziehende Maßnahmen und das Projekt ReduFix

Unfassbar aber leider immer noch Realität: Eine Pflegerin zeigt die Leitung eines Heimes wegen nicht genehmigter Fixierungen an. Patienten würden dort ohne Absprache an ihr Bett gefesselt - einige wohl schon seit Jahren. Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren jedoch ein.
>>Pressebericht hier

Das Projekt ReduFix unterstützt aktiv mit Schulung und Beratung den Weidener Weg zur Reduzierung von Fixierung in allen Alten- und Pflegeeinrichtung der Stadt Weiden in der Oberpfalz mit großem Erfolg.
>>Pressebericht hier

Auch die Politik interessierte sich für die Weidener Initiative und stattete einer Leuchtturm-Einrichtung einen Besuch ab.
>>Pressebericht hier

"Kritik an Fixierungsmaßnahmen" in Deggendorfer Zeitung, 21.05.2013
>>Download 

"Gefesselt und ruhiggestellt" in Frankfurter Rundschau, 03.12.2012
>>Download 

"Fixierung in Altenheimen: Es geht auch anders" in Main Post, 04.10.2012 
>>Download 

"Frei statt fixiert" in Main-Netz Nachrichten, 27.09.2012
>>Download

"Gefesselt im Altenheim" in Spiegel Online,  08.08.2012
>>Download 

"Bewegung statt Angurten" in Südwest Presse, 30.01.2012 
>>Download 

"Zur Freiheit seid ihr geboren" in Caritas im Rhein-Erft-Kreis 01/2011
>>Download 

"Fixieren nur als große Ausnahme" in NWZ Online, 13.10.2011 
>> Download 

"Es gibt Alternativen zum Bettgitter" in Saarbrücker Zeitung 04.05.2011
>>Download 

"Falscher Umgang mit Fixierungen" in Mindener Tagblatt, 13.02.2011
>>Download 

"Fixierungs-Routine genauestens hinterfragen" in Expressi-Nachrichtenportal 
>>Download 

"Was Fixierung für Demenzkranke bedeutet - Sicherheit durch Festbinden oder Recht auf Freiheit mit Sturzrisiko?"
Beitrag von Marion Seigel
>>Verlinkung zur Website 

"ReduFix: Fixierung von Demenzkranken vermeiden - Schulungsprojekt sensibilisiert und setzt Zeichen in der Altenpflege"
Beitrag von Marion Seigel
>>Verlinkung zur Website 

"Zu oft werden Demente ans Bett gefesselt"
Volksstimme 10.11.2010
>>Download 

"Das Recht auf Bewegungsfreiheit"
Bt-Prax, Ausgabe 01/2010
>>Verlinkung zum Artikel 

"Freiheitsentzug in der Pflege?"
Kirchheimbollander Wochenblatt, 11.11.2009
>>Download 

"Eingriff in Freiheitsrechte wird möglichst vermieden"
Mitteldeutsche Zeitung, 21.10.2009 
>>PDF Download 

"Freiheitsentzug in Heimen - muss das sein?"
Husumer Nachrichten, 20.08.2009
>>PDF Download 

"Sonne statt Bauchgurt" - Hilfsprojekt für Senioren: Uelzener Betreuungsverein unterstützt Alternativen zur Fixierung
Uelzener Tageszeitung, 01.07.2009
>> PDF Download

"Fesselnde Fürsorge - ReduFix, die Kampagne gegen Fixierungen in der Pflege"
Leuchtturm, Mai 2009
>>PDF Download

"Vermeidung von Fixierungen in Pflegeheimen" Tagungskurzbericht zur Veranstaltung der Regierung Unterfranken mit dem Seniorenzentrum St. Thekla Würzburg
>>PDF Download

"Fixierung mit fatalen Folgen" - Pflegerinnen aus unterfränkischen Heimen suchen Alternativen zu Zwangsmaßnahmen
Kitzinger Zeitung, 12.05.2009
>>PDF Download

"Antirutschsocken sind sinnvoller als Gurt und Gitter - Pflegefachkräfte informieren sich im Stadthaus am Dom über Alternativen zu Fixierungsmaßnahmen"
Wetzlaer Nachrichtenblatt,
>>PDF Download

"Festbinden ist oft überflüssig - 20 Jahre Betreuungsverein des Treffpunkts Korbach: Vortrag schließt Feierlichkeiten ab"
Korbacher Zeitung, 21.03.2009
>>PDF Downlo ad

 „Methoden der Fixierung wie im Mittelalter" - Reduzierung, Vermeidung und Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen
Straubinger Rundschau, 26.02.2009
>>PDF Download

"Wie angemessen sind Fixierungsmaßnahmen in der Altenpflege und welche Alternativen gibt es ?"
Wetzlarer Neue Zeitung, i. E.
>>PDF Download

"Es gibt offensichtlich gute Gründe, auf freiheitsentziehende Maßnahmen zu verzichten" 
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung - Rheinland-Pfalz, 15.12.2008
>>PDF Download

"Probeweise ans Bett gefesselt" 
Kobinet-Nachrichten, 09.12.2008
>>PDF Download 

"Ein Richter muss hinter Gitter"
Südkurier, 15.11.2008
>>Verlinkung zur Website 

"Umgang und Kommunikation bei freiheitsentziehenden Maßnahmen in Heimen"
Kreisnachrichten des Landkreis Cochem-Zell, 28.10.2008 
> >PDF Download


Niemand möchte Patienten festbinden. Ethik: Referentin erklärt in Michelstadt vor Fachpersonal, mit welchem Recht Kranke ans Bett gebunden werden und wo diese Praxis ihre Grenzen hat – Alternativen sollten gefunden werden. Freiheitsentziehende Maßnahmen gehören zu den stärksten Eingriffen in die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit eines Menschen mit rechtlichem Betreuer. Der Entscheidungsprozess für alle beteiligten Personen und Berufsgruppen ist von Unsicherheiten und Konflikten begleitet. Helfer stehen im Spannungsfeld zwischen dem Vorwurf einer Verletzung der Aufsichtspflicht und der Entrechtung. (...) Wenn wir also später nicht selber am Stuhl oder im Bett festgebunden sein möchten, müssen wir uns heute für eine neue Sichtweise einsetzen. (...)“
Echo Online, 01.09.2008

Freiheitsrechte besser vertreten – Fachtag für Altenpflege beschäftigte sich mit dem Für und Wider von Fixierungen. Der zweite Fachtag für Altenpflege in Wolfach war ein voller Erfolg. Über 200 Zuhörer aus ganz Baden Württemberg lauschen den Au sführungen der drei Referenten zum Thema »Sturzprophylaxe«. (...) Wir wollen dem Pflege personal mit solchen Veranstaltungen den Rücken stärken und und im Arbeitsalltag mehr Selbstwertgefühl ermöglichen (...) Wenn sie die rechtlichen Konsequenzen kennen und nicht mehr fürchten, können sie die Freiheitsrechte der Bewohner viel besser vertreten. (...)“
Schwarzwälder Bote, 06.11.2006

Im Pflegeheim wird zu oft gefesselt. Vielen verwirrten Menschen könnten die Fixierung erspart werden, belegt ein Modelprojekt. Immer wieder lösen Medienberichte über festgebundene Menschen in Pflegeheimen Empörung aus. Die Fixierung in Betten oder Pflegestühlen sei würdelos und ein massiver Eingriff die individuellen Freiheitsrechte, die wird als Skandal gebrandmarkt. Pflegeeinrichtungen halten dagegen, dass demenzkran ke Menschen oft nur so vor Stürzen geschützt und von krankheitsbedingtem Weglaufen oder sozial störendem Verhalten abgehalten werden können. (...) In einem Modellprojekt unter der Federführung von Clemens Becker vom Robert-Bosch-Krankenhaus und Thomas Klie von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg sind erstmals 45 Pflegeeinrichtungen daraufhin untersucht worden, warum es zu körpernahen Fixierungen kommt und wie sie vermieden werden können. (...) Das Problem ist noch nicht gelöst, aber die Ergebnisse zeigen, Festbinden ist nur das letzte Mittel. (...)“
Stuttgarter Zeitung, 12.07.2006

„Gefesselt und ruhig gestellt"
- In vielen Pflegeheimen werden Menschen überflüssigerweise in ihren Betten festgebunden. Wir wollen Menschen entfesseln (...) Fixierungen verletzen nicht nur die Menschenwürde und die Freiheitsrechte, sie bedrohen auch die Gesundheit."
Süddeutsche Zeitung, 11.07.2006
>>PDF Download

Der Kampf geg en das Festbinden am Bett - Der Bundesgerichtshof stärkt in einerm Grundsatzurtzeil die Wahrung der Menschenwürde in Pflegeheimen. Die alte Frau fiel vor Jahren in ihrem Pflegeheim aus dem Bett. Die Folge für die damals 89-Jährige, die hochgradig sehbehindert, manchmal desorientiert und verwirrt ist, war ein Bruch des Oberschenkelhalses. Schon in den 90er Jahren fiel sie dreimal hin. Ihre Krankenkasse, die AOK Berlin, bezahlte zwar die Behandlung. Aber dieses Mal forderte sie das Geld vom Heim zurück. Denn das Pflegepersonal hätte die Frau nach den vorangegangenen Unfällen besser sichern müssen - etwa mit Bettgittern oder durch Festb inden. (...) Gestern haben wohl viele Leiter von Pflegeheimen aufgeatmet. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschied in einem Grundsatzurteil, dass die Kasse nicht Recht hat. Trotz der vorangegangenen Stürze habe kein hinreichender Anlass bestanden, die Bewohnerin im Bett zu fixieren oder die Bettgitter hochzufahren urteilten die Karlsruher Richter. Zwar habe das Heim eine Obhutspflicht zum Schutz der Bewohner, diese sei aber begrenzt auf die im Pflegeheimen üblichen Maßnahmen, die mit einem vernünftigen finanziellen und personellen Aufwand realisierbar sind. Maßstab müsse dabei das Erforderliche und das für die Heimbewohner und das Pflegepersonal zumutbare sein. Der Würde und Selbstständigkeit der Bewohner komme dabei ein besonders Gewicht zu. (...)

Berliner Zeitung, 29.09.2005